Tickets & Karten
Sekundärmarkt
eBay, Kleinanzeigen & Co. – ein Haifischbecken mit klaren Regeln.
Wenn man durch den offiziellen Weg keine Tickets mehr bekommt, landet man schnell auf dem digitalen Sekundärmarkt. Aber Vorsicht: Das ist ein Haifischbecken. Wir sind da selbst schon das eine oder andere Mal ordentlich auf die Nase gefallen.
Damit euch das Lehrgeld erspart bleibt, reden wir hier Tacheles.
Kleinanzeigen
Extrem hohes RisikoKleinanzeigen ist für Tickets so ziemlich das Gefährlichste, was das Netz zu bieten hat. Hier tummeln sich Profi-Betrüger, die mit geklauten Identitäten und gefälschten Ausweisen arbeiten. Die Maschen sind so gut, dass selbst wir von Rautenblick schon ein, zwei Mal drauf reingefallen sind.
eBay
Mittleres RisikoIm Vergleich zur "kleinen Schwester" ist das normale eBay deutlich seriöser. Hier läuft fast alles über das interne System, und ihr habt durch die Plattform-Mechanismen zumindest ein bisschen Rückenwind, falls was schiefgeht.
Social Media
100 % BetrugUnter fast jedem HSV-Post bei Instagram oder Facebook kriechen sie aus ihren Löchern: Die Ticket-Roboter. Ihr erkennt diese Gestalten meistens sofort: Profil auf "Privat" gestellt, verpixeltes Profilbild, kaum Follower und Kommentare wie aus dem Google-Übersetzer.
Erkennungsmerkmale
- Profil auf "Privat" gestellt
- Profilbild völlig verpixelt
- Kaum Follower (meist nur 5–10)
- Kommentare klingen maschinell übersetzt
Punkt 4
Überlebenstipps für den digitalen Wilden Westen
Falls ihr euch doch auf den Sekundärmarkt wagt, nehmt euch diese Regeln zu Herzen:
Nur PayPal mit Käuferschutz
Wer "Überweisung" oder "PayPal Freunde" verlangt, will euch abzocken. Ohne Käuferschutz seht ihr eure Kohle nie wieder.
Pfeift auf Ausweiskopien
Ein Foto vom Personalausweis sagt gar nichts aus. Das sind meistens geklaute Daten von anderen Opfern.
Plattform-Bezahlwege nutzen
Wenn ein Verkäufer sich weigert, die offiziellen Bezahlwege der Plattform zu nutzen, brecht den Kontakt sofort ab.
Klassische Überweisung meiden
Auch eine Überweisung schützt euch nicht. Im Betrugsfall ist das Geld weg.
Im Zweifel nachfragen
Wenn euch ein Angebot komisch vorkommt, fragt beim HSV-Service nach. Lieber einmal zu oft nachgehakt.
