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Spielbericht
07.09.2026

Endlich aufgewacht?

Endlich aufgewacht?

Leon Tonhäuser

Unterirdische Leistung im ersten Heimspiel der Saison: Der HSV kassiert eine verdiente 0:5-Niederlage gegen Mainz und bleibt offensiv komplett harmlos. Während Mainz aus den Fehlern des HSV gelernt hat, scheint der HSV selbst nichts aus dem BVB-Spiel mitgenommen zu haben.

Wir versuchen uns wirklich zurückzuhalten, trotz so vieler Gedanken im Kopf, aber das, was der HSV gestern im ersten Heimspiel der Saison geliefert hat, ist unterirdisch – und zwar von allen, ohne Ausnahme!

Wir fassen mal kurz die Tore zusammen: In der 19. Minute Becker, in der 41. Minute Mwene und in der 48. Minute Tietz. Alle Tore fallen gleich: Aufbauspiel-Fehler beziehungsweise verlorener Zweikampf, Mainz kommt angelaufen und Tor für Mainz.

Der HSV war ideen- und harmlos, machte im ganzen Spiel immer wieder dieselben Fehler und warf in der zweiten Halbzeit auch noch Shafiq Nandja den Mainzern zum Fraß vor.

Merlin Polzin nahm nach der ersten Halbzeit Bilal Nadir, der für Sambi Lokonga spielte, da dieser wegen Rückenproblemen kurzzeitig ausfiel, den unsichtbaren Martin Adeline und Jordan Torunarigha vom Platz und zeigte, dass er heute gnadenlos von Urs Fischer ausgecoacht wurde.

Die Probleme lagen nämlich nicht in der IV, sondern in der Abstimmung im Mittelfeld, weswegen die IV immer wieder zu Bewegungen und daraus resultierenden Stellungsfehlern gezwungen wurde, um die Fehler der Vordermänner zu korrigieren.

Mainz hat aus dem Spiel des HSV gegen den BVB gelernt, der HSV selbst nicht. Mainz machte sogar noch das 4:0 gegen den HSV in Person von Philip Tietz und als Kirsche auf der Sahnetorte schießt unser Aufstiegsheld Ransford Königsdörffer auch noch ein Tor gegen uns. Und nächste Woche geht es mit diesem Mittelfeld nach Leipzig... Vorfreude? Die sieht anders aus, denn uns grault es jetzt schon...

Unser Fazit ist: Die Mannschaft hat sich überrollen lassen, hat keinen Einsatz gezeigt und generell war heute das Beste am Spiel die Choreo zum Gedenken an Kevin Keegan. Wir haben es nicht geschafft, einen einzigen Schuss auf das Tor von Alexander Schwolow zu bringen. Die wohl einzige Ausnahme war der ganz späte Versuch von Otto Stange, wo aber zu viel Wucht (und vielleicht auch Wut) auf dem Schuss drauf war, da der Ball weit übers Tor ging und nicht mal in die Nähe des Mainzer Keeper's. 

Ein wirklich absolut rabenschwarzer Tag für alle HSVer...


Aufstellungen

HSV:

Heuer Fernandes – El Ouahdi, Capaldo, Bornauw, Torunarigha (45. Nandja), Wolfe (84. Lemke) – Nadir (45. Vieira), Remberg – Adeline (45. Daka), Groenbaek – Moffi (64. Stange)

Mainz:

Schwolow – Caci (81. Da Costa), Posch (88. Nakuzola), Gruber, Potulski, Mwene – Sano (88. Maloney) – Lee (88. Ruoppi), Amiri – Tietz, Becker (68. Königsdörffer)

Autor

Kevin

Kevin

Gründer von rautenblick. In Hamburg geboren, HSV-Fan seit Kindheit.

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