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Transfer
02.09.2026

Wer ist alles abgegangen?

Wer ist alles abgegangen?

Leon Tonhäuser

Das Sommer-Transferfenster ist geschlossen – Zeit, die Abgänge des HSV zu analysieren. Welche Spieler fehlen wirklich und bei welchen Transfers kann der HSV den Verlust verkraften?

Bis gestern Abend, dem 01.09.2026 um 20 Uhr, war das Sommer-Transferfenster geöffnet. Für die Fans ist die Frage, wer noch zu meinem Lieblingsverein kommt, natürlich spannend. Heute schauen wir uns jedoch erst die Abgänge des HSV an.

Nach dem Ende der Saison 2025/26 war relativ schnell klar, dass sowohl Ransford Königsdörffer als auch William Mikelbrencis den HSV ablösefrei verlassen werden. Während es für Königsdörffer in der Bundesliga, genauer gesagt in Mainz, weitergeht, hat sich Mikelbrencis Berichten zufolge zu weit aus dem Fenster gelehnt. Er sah sich selbst für Größeres bestimmt, spielt nun jedoch die kommende Saison wieder in der 2. Liga, unzwar beim SV Darmstadt 98.

Ablösefrei ließ der HSV ebenfalls Jean-Luc Dompé in die Türkei und Emir Sahiti zu unseren Freunden nach Hannover gehen, um deren Gehalt einzusparen. Berichten zufolge spart der HSV durch die Abgänge dieser beiden knapp 5 Mio. Euro Gehalt ein.

Ein Abgang, der dem HSV 1,5 Mio. Euro Ablöse eingebracht hat, ist Robert Glatzel. Emotional tut dieser Abgang ehrlich gesagt weh, aber sportlich ist er absolut verkraftbar, denn Robert Glatzel hat in der Bundesliga einfach nicht mehr zum Spielsystem des HSV gepasst. Bobby ist und bleibt jedoch eine Zweitliga-Legende des HSV und wird trotz seines Abgangs zu Wolfsburg noch gerne in Hamburg gesehen.

Ebenfalls konnte man Ablösesummen für Lukasz Poréba in Höhe von 1,6 Mio. Euro zu Elversberg und Fábio Baldé für 7 Mio. Euro nach Straßburg erzielen. Während Poréba im letzten Sommer schon an Elversberg in Liga 2 verliehen war und nun nach deren Aufstieg auch in dieser Saison Bundesliga spielt, ist das HSV-Eigengewächs Baldé nach Frankreich zu Straßburg gewechselt. Straßburg gehört zur Multi-Club-Ownership des FC Chelsea und bietet Baldé die Möglichkeit, möglicherweise zeitnah Premier League zu spielen.

Zusätzlich hat der HSV auch Spieler für die kommende Saison verliehen - Rayan Philippe wechselt nach einer guten Vorbereitung und dem ersten Bundesliga-Spiel gegen den BVB zum Bundesliga-Aufsteiger Paderborn. Dieser hat eine Kaufoption für den Sommer im nächsten Jahr.

Noah Katterbach geht leihweise in die 2. Liga zu Eintracht Braunschweig. Der HSV hatte keine Verwendung mehr für den Linksverteidiger und dieser will sicherlich in Braunschweig seiner Karriere neuen Schwung geben. Es wäre ihm zu wünschen.

Und zum Schluss unserer Aufzählung ist Hannes Hermann in die 3. Liga nach Regensburg ausgeliehen worden, um Spielpraxis zu sammeln.

Wirklich weh tut dem HSV nur der Abgang von Ransford Königsdörffer, der zudem noch ablösefrei ging und eigentlich perfekt in unser Spielsystem passte. Er hat ein exzellentes Anlaufverhalten an den Tag gelegt und Chancen kreiert.

Den Abgang von Rayan Philippe verstehen wir ehrlicherweise nicht so ganz, da man sich nun um Geschwindigkeit beraubt hat. Auf der anderen Seite hat man so natürlich auch einen Kaderplatz für Fábio Vieira freigemacht und traut nun auch Otto Stange mehr zu.

Mit dem Abgang auf Leihbasis zum LASK nach Österreich macht Daniel Elfadli damit auch schon mehr oder weniger Platz für den baldigen Rückkehrer Mario Vušković. Elfadli bekommt damit sogar die Chance für den österreichischen Klub Champions-League zu spielen.

Autor

Kevin

Kevin

Gründer von rautenblick. In Hamburg geboren, HSV-Fan seit Kindheit.

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