Gewinner des neuen Systems

Kevin / rautenblick
Nach den Verlierern stehen nun die Gewinner der neuen 3-4-2-1-Formation im Fokus: Von Louis Lemke und Bakery Jatta auf den Schienen bis zu Philippe und Daka in der Offensive. Auch die HSV-Fans dürfen sich freuen, denn das neue System verspricht neben mehr Dynamik auch attraktiveren und offensiveren Fußball.
Vor kurzem haben wir uns einige verlierer der neuen 3-4-2-1 Formation des HSV angeschaut. Nun werden wir etwas positiver und schauen uns ein paar Gewinner des neuen Systems an.
Louis lemke
Der Jungstar erfüllt nicht nur den Wunsch vieler HSV Fans, häufiger Nachwuchsspieler aus den eigenen Reihen auf dem Rasen zu sehen – nein, er ist zudem auch noch richtig gut! Als linker Schienenspieler bringt er viele Stärken mit, die ihm rein vom Spielerprofil her schon einige Pluspunkte geben. Louis bringt Leidenschaft, Einsatzfreude und viel Dynamik ins Spiel des HSV. Zudem kommt ihm auch die 3-4-2-1 Formation extrem zu gute, wo er außerdem noch seine Offensiven Akzente setzen kann und sich als weitere Anspielstation immer in den Dienst der Mannschaft stellt. Für Muheim ein Backup, aber auch endlich ein Herausforderer.
Bakery Jatta
Das neue System ist perfekt für Jatta als rechter Schienenspieler. Jatta ist offensiv stets bemüht, aber oftmals ohne Durchschlagskraft. Defensiv haut er sich immer voll rein und kann mit seiner Geschwindigkeit oft noch in verloren geglaubte Zweikämpfe finden. Der HSV sucht noch nach einem Stammspieler für die rechte Schiene, aber ein solider Backup auf dieser Position ist Jatta auf jeden Fall.
Rayan Philippe
In der letzten Saison oft auf dem rechten Flügel, wo der Weg ins Zentrum sehr lang ist, nun wird Phillipe auf einer der beiden Halbraum Zehner Positionen im 3-4-2-1 ausprobiert und das mit Erfolg. Als Finisher, wie Trainer Merlin Polzin die Einwechselspieler des HSV bezeichnet, zeigt Philippe ein gutes Kombinationsspiel, Geschwindigkeit, Übersicht und Kaltschnäuzigkeit im Abschluss.
Patson Daka
Er kam, sah und siegte - gerade erst neu zum HSV gekommen, zeigt das 3-4-2-1 System alle von seinen Stärken. Kombinationsspiel, Geschwindigkeit und gezielte Abschlüsse. Es soll zwar noch ein Stürmer kommen, der mehr Physis mitbringt, jedoch kann man ganz klar sagen, dass Daka ein großer Gewinn für die Offensive des HSV ist.
Die Fans des HSV
Ich gebe zu, diesen Punkt möchte ich vor allem als Feel-Good-Story nutzen, jedoch ist es auch mein völliger Ernst. In der letzten Saison wurden häufig hohe bzw. weite Bälle auf Ransford Königsdörffer geschlagen um z.B. Konter-Tore zu erzielen. Ein absolut verständlicher und nachvollziehbarer Schritt als Aufsteiger, hinten sicher stehen zu wollen, um dann schnelle Konter-Tore zu erzielen, was auch absolut funktioniert hat. Mit 12 Konter-Toren hat kein anderes Team mehr erzielt, als der HSV, den Plan der letzten Saison, in dieser Perspektive mustergültig umgesetzt. Jedoch ist es als Fan eines Traditionsvereins absolut verständlich, dass man sich nach optisch schönen Fussball bzw. schön herausgespielten Toren sehnt. Das wird vom 3-4-2-1 mit 2 Halbraum-Zehnern und Spielern wie Patson Daka, Rayan Philippe, Albert Grønbæk und Martin Adeline absolut begünstigt und dem offensiven Spiel des HSV somit um einen weiteren Aspekt erweitert.
Autor

Kevin
Gründer von rautenblick. In Hamburg geboren, HSV-Fan seit Kindheit.
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